Bickbeernhof Café Herse

Naturerlebnis Landwirtschaft im Bickbeernhof in Brokeloh

50 Jahre Bickbeernhof Herse

Helga und Horst kamen bereits 1968 mit der ersten Tochter Christina nach Brokeloh und gründeten den Bickbeernhof Herse. Sie pachteten die Landwirtschaft des Rittergutes für 18 Jahre und bauten parallel bereits im ersten Jahr erfolgreich Kulturheidelbeeren an. Denn hier in Brokeloh wurde Land gefunden, das mit einem großen Humusanteil und niedrigen pH-Wert ideale Voraussetzungen bietet. Der optimale Standort für Kultur Heidelbeeren, die seit kurzer Zeit erst in Deutschland vermehrt wurden und nun als Dauerkultur angebaut werden.

Der Betrieb wuchs im Laufe der Zeit auf 22.5 ha Anbaufläche auf 7 Standorten rund um das Hofcafé. Alle Anlagen wurden gegen Wildfraß eingezäunt und mit Beregnungsanlagen versehen. Das Ehepaar bekam weitere 3 Töchter und baute das Standbein Heidelbeeren immer weiter aus.

Als die erste Pachtzeit abgelaufen war, wurde am Ortsrand Brokeloh neu gebaut und die Familie konnten in Haus und Halle umziehen. Der Bickbeernhof stieg in die Direktvermarktung ein und das Hofcafé begann 1978 mit Waffeln und Puffern im rustikalen Stil.

Das Selbstpflücken bietet ein Naturerlebnis, bei dem Sie sich direkt in der Natur die frischen Beeren für einen fairen Preis zu sich nach Hause holen können. Hier können Sie sich von dem Naturkonzept des Hofes selbst überzeugen und einen direkten Anteil daran haben.

Bewirtschaftung im Bioanbau ist nachhaltig und umweltbewusst:

Seit 1989 ist der Bickbeernhof Bio-zertifiziert. Er ist Mitglied bei Bioland und produziert damit nachweisbar eine gesunde und hochwertige Qualität.

Für den Anbau der Blaubeeren wird auf optimalem Boden nicht viel benötigt. Wir führen im Frühjahr eine Düngung mit Hornspänen durch. Diese sind ein organischer Dünger, der sehr langsam rottet und so in geringen Dosen der Pflanze langfristig zur Verfügung steht.
Um Insekten und Pilze nicht die Nistmöglichkeit zu bieten wird mindestens alle zwei Jahre ein Schnitt zur „Durchlüftung der Büsche“ durchgeführt. Dieser Schnitt erfolgt im Herbst oder Frühling und dient dem gesunden Wachstum der Pflanzen. Gesundes Holz bleibt stehen und altes, zu dichtes und krummes wird entfernt.

Im Frühjahr ab April, wenn die Knospe aufbricht und kurz vor der Blüte steht, sind schlaflose Nächte keine Seltenheit. Die Frühjahrsfröste können, je nach Temperatur und Stadium, die jungen Knospen erfrieren. Alle Plantagen haben daher die Möglichkeit der Frostschutzberegnung. Dabei wird fortwährend Wasser über die Pflanzen gesprüht um einen schützenden Eisfilm um die Knospe zu bilden.

Von Jahr zu Jahr sind es 8-14 Nächte im April-Mai, in denen wir in der Nacht mit einem Auge auf das Thermometer schauen. Bei -4 C° sollten alle Aggregate laufen. In der Vergangenheit wurden Temperaturen bis -8C° gemessen, die eine Blüte nicht verträgt. Das Wildkraut und Gras, welches in den Plantagen wächst, wird mit einem Mulchgerät kurzgehalten und zwischen den Sträuchern als Naturdünger belassen.

Kontakt

Bickbeernhof Café Herse GbR

Brokeloher Hauptstraße 37
31628 Landesbergen

Tel.: 05027/1566

E-Mail: post@bickbeernhof.de