Die Nachhaltigkeits-Kolumnistin von news - das Magazin hat folgende Gedanken zum Thema Klimaschutz

Vor ein paar Wochen erhielt ich nichts ahnend eine Mail auf der Arbeit. Betreff: Klimabotschafter*innen gesucht! Schnell überflog ich die ersten Zeilen und stellte fest, dass ich die Verfasserin der Mail bereits gut kannte. Meine ehemalige Schulkameradin Pia Driftmann ist seit Kurzem wieder in der Heimat und die neue Klimaschutzmanagerin bei der Kreisverwaltung. In der Mail berichtet sie mir von einem Projekt, welches eine Maßnahme des Integrierten Klimaschutzkonzeptes des Kreises Minden-Lübbecke ist und aktuell auf die Beine gestellt wird.

Aber erst mal von vorne. Wenn ich eins in den letzten Jahren gelernt habe, dann ist es, dass es nicht reicht, einfach nur über wichtige Themen wie den Klimaschutz informiert zu sein. Um wirklich etwas zu bewegen, muss man Farbe bekennen und Gesicht zeigen. Sein Wissen – so gut es geht – weitergeben, andere mit ins Boot holen. Gerade deswegen finde ich es super, dass das Ziel des Projektes ein breit aufgestelltes Netzwerk an Menschen ist, eben die Klimabotschafter*innen, die sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Kreis engagieren und öffentlich zeigen, was sie selber dafür tun. Auf diese Art und Weise kann man in den Austausch kommen, sich vernetzen und vor allem: neue Dinge lernen.

Ich selber habe mich bereits angemeldet, der ganze Vorgang war wirklich super einfach. Nach Eingabe ein paar persönlicher Daten und dem Hochladen eines Bildes war es schon geschafft. Und wie cool ist es bitte, sich Klimabotschafterin nennen zu können?

Direkt habe ich angefangen, auf der Seite herumzustöbern und war positiv überrascht, wie viele Gesichter einem schon bekannt vorkommen. Gerade deswegen freue ich mich darauf, dass regelmäßige gemeinsame Aktivitäten und Aktionen mit der Kreisverwaltung und dem KlimaBündnis im Mühlenkreis e. V. geplant sind und man sich so einmal kennenlernen kann. Ich bin sehr gespannt, was sich daraus alles in den nächsten Jahren entwickelt, immerhin steht das Projekt noch ganz am Anfang.

Und was besonders im Gespräch mit Pia Driftmann herauskam: Es geht nicht darum, bereits alles perfekt zu machen, nur noch mit dem Fahrrad zu fahren, nur noch Ökostrom zu beziehen, kein Fleisch mehr zu essen. Es geht darum, ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen und jeden Einzelnen da abzuholen, wo er gerade ist. Du schaltest jeden Abend deine Geräte in den Stand-by-Modus? Super! Du fährst einmal in der Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit? Ebenfalls super! Jetzt kann man selber Ideen sammeln, was man noch zusätzlich schaffen kann, ganz in seinem Tempo. Aber auch der kleinste Schritt ist sehr wichtig im Gesamtbild.

Wer Lust hat, selber Klimabotschafter*in zu werden, kann sich auf der Seite https://www.klimabotschafter-muehlenkreis.de/ umschauen. Und auch sonst sind dort bereits viele interessante Artikel zu lesen.

Ich finde das Kooperationsprojekt der Kreisverwaltung Minden-Lübbecke mit dem Verein KlimaBündnis im Mühlenkreis e. V. auf jeden Fall sehr spannend und freue mich schon jetzt, ein kleines Puzzlestück dessen zu sein.

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